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Beide Begriffe bezeichnen dasselbe.
Anodisation ist die internationale Bezeichnung, Eloxal steht für Elektrolytische Oxidation von Aluminium Die Anodische Oxidation oder Eloxal wandelt die Metalloberfläche in eine dichte und sehr harte Oxidschicht, die fest mit dem Grundmaterial verbunden ist. Sie bietet Schutz gegen mechanische Einflüsse und ist witterungs- und korrosionsbeständig. Der metallische Glanz des Materials bleibt erhalten, da die Oxidschicht transparent ist. Die unter Einfluss von Gleichstrom in einem Elektrolyten entstandene Oxidschicht kann durch verschiedene Verfahren eingefärbt werden. Dabei wird der Farbstoff in die Schicht eingelagert und bleibt so vor schädlichen Umwelteinflüssen geschützt. Eloxiertes Aluminium kann ohne weiteres für eine Neuverarbeitung zurückgewonnen werden und stellt damit eine dem Gebot der Nachhaltigkeit entsprechende, umweltverträgliche Art der Oberflächenveredelung dar. Maximale Bauteilgröße: Länge 7000 mm x Breite 800 mm x Höhe 2000 mm |
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Anodisch erzeugte Oxidschichten sind transparent. Der größte Teil des auf eine eloxierte Oberfläche fallenden Lichts wird nicht an der Oberfläche der Oxidschicht, sondern an der Grenzfläche zum Metall reflektiert. Deshalb bleibt das metallische Aussehen beim Eloxieren erhalten.
Für die optische Wirkung von eloxiertem Aluminium ist die Art der Vorbehandlung daher von entscheidender Bedeutung. Man unterscheidet die chemische Vorbehandlung durch Beizen in alkalischer Lösung, wobei eine mattierte Oberfläche entsteht, und die mechanische Vorbehandlung, z.B. durch Bürsten, Schleifen oder Polieren. So können unterschiedliche Oberflächeneffekte erzielt werden (Glanz, Schliff oder Mattierung). Die Art der Vorbehandlung ist durch das entsprechende Kurzzeichen E0 bis E6 nach DIN 17611 gekennzeichnet. E0 Ohne Vorbehandlung, eloxiert und verdichtet Ziehriefen, Kratzer, Scheuerstellen und sonstige Oberflächenfehler bleiben sichtbar. Für untergeordnete Oberflächen, die nicht im Blickfeld liegen, z.B. Hinterlegung von Schattenfugen, für Schubstangen etc. geeignet. E1 Geschliffen, eloxiert und verdichtet Relativ gleichmäßige, etwas stumpf aussehende Oberfläche: Kleine Ziehriefen und Kratzer werden beseitigt (kein Planschliff). Je nach Schleifkorn sind grobe bis feine Schleifriefen sichtbar. E2 Gebürstet, eloxiert und verdichtet Gleichmäßige, helle Oberfläche: Die Bürstenstriche sind sichtbar. Ziehriefen, Kratzer etc. werden nur zum Teil entfernt. Pflegefreundlich, erhöhter Selbstreinigungseffekt im Außenbereich. Als mechanische Vorbehandlung meist angewendet. E3 Poliert, eloxiert und verdichtet Glänzende Oberfläche: Ziehriefen, Kratzer etc. werden nur zum Teil entfernt. Anwendung bevorzugt im Innenbereich. Pflegeleicht. E4 Geschliffen und gebürstet, eloxiert und verdichtet Gleichmäßige helle Oberfläche: Riefen, Kratzer, Scheuerstellen etc., - vor allem verdeckte Korrosionserscheinungen, - die bei E0 oder E6 sichtbar werden können, werden beseitigt, (kein Planschliff). Pflegeleicht. E5 Geschliffen und poliert, anodisiert und verdichtet Glatte, glänzende Oberfläche: Riefen, Kratzer, Scheuerstellen etc., - vor allem verdeckte Korrosionserscheinungen, - die bei E0 oder E6 sichtbar werden können, werden beseitigt, (kein Planschliff). E6 Chemisch vorbehandelt, anodisiert und verdichtet Matte, rauhe Oberfläche: Riefen, Kratzer etc. werden teilweise egalisiert. Materialbedingte Veränderungen im Oberflächenaussehen sind nicht immer zu vermeiden. Etwaige, das dekorative Aussehen beeinträchtigende Korrosionserscheinungen, die vor dem Beizen nicht oder nur schwer erkennbar sind, können durch diese Behandlung sichtbar werden. Muster stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung! |
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Aluminium bildet in einem natürlich stattfindenden Prozess eine Oxidhaut, die den Werkstoff in der Regel vor weiterem Angriff schützt. Im Eloxalbad wird dieser Vorgang unter technischen Bedingungen optimiert. Aluminium ist deshalb der einzige Werkstoff der eloxiert werden kann. Die natürliche Oxidhaut eines Aluminiumbauteils ist nur 0,1 0,5 µm dick, undekorativ und besitzt keine hohe Härte. Die technisch erzeugte Eloxalschicht hingegen hat genau spezifizierte Eigenschaften bzgl. Schichtdicke, -aufbau, Härte und optische Homogenität. |
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| Erzeugt wird die Eloxalschicht in einem Elektrolyten, z.B. Schwefelsäure. In dem Elektrolytbad wird das zu eloxierende Material als Anode geschaltet und ein Gleichstrom angelegt. Die Kathoden befinden sich am Badrand. In einer sehr komplexen elektrochemischen Reaktion entsteht die gewünschte Eloxalschicht aus Al2O3. Zuerst bildet sich eine eher dünne, aber geschlossene Sperrschicht. Wächst die Schicht weiter an, entstehen kappilarähnliche Poren (siehe Grafik). Grafik:Aluminiumoberfläche mit leerer Eloxalpore: |
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Die während des gesamten Prozesses freiwerdende Energie wird zurückgewonnen und zur Beheizung der Produktionshallen benutzt. Durch die gewählten Parameter während des Eloxierens können Eigenschaften wie Härte und Porengröße der Eloxalschicht bestimmt werden.
Die nach dem Eloxalbad offenporige Oberfläche bietet die einzigartige Möglichkeit unterschiedliche (Gold, Braun, Schwarz, Blau, Rot, Gelb, Türkis usw.) Farben in diese Poren einzulagern. Die Farbe lagert also nicht auf der Oberfläche, sondern in der Eloxalpore und somit völlig geschützt (s.a. Farbeloxal). Der letzte Verfahrensschritt ist das Verdichten der Poren. Hier entsteht unter Einwirkung von vollentsalztem Wasser bei 100 °C Aluminiumoxidhydrat. Das transparente Aluminiumoxidhydrat bildet sich in der Pore und verschließt sie hermetisch, so dass die Farbe zusätzlich geschützt ist (siehe Grafik). Grafik:Aluminiumoberfläche mit Eloxalpore und Verdichtung |
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Das Verdichten ist für die Korrosionsbeständigkeit und Langlebigkeit der Aluminiumoberfläche ein entscheidender Schritt.
Muster stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung! |
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Hinweise für die praktische Zusammenarbeit bei ELOXAL |
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| | Vorraussetzung für dekoratives Aussehen ist einwandfreies Material in Eloxalqualität (EQ). |
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| | Beim Materialeinkauf bitte unbedingt beachten: Eloxalqualität (EQ) Profile - Legierung AlMgSi 0,5 EQ, Bleche - Legierung AlMg 1 hh EQ. Andere Legierungen und Al-Guß können beim Eloxieren undekorative Veränderungen zeigen (Eigenfärbung, Strukturveränderung, Flecken, usw.). Abweichende Legierung sollten deshalb vermieden oder in einem Praxisversuch getestet werden. |
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| Farbgenauigkeit: Bei besonderen Anforderungen (z.B. Anpassung an bereits vorhandene Oberflächen) sollten Grenzmuster getrennt für Profile und Bleche vereinbart werden. |
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| Unter Hitzeeinwirkung (Schweißen, Warmbiegen usw.) verändert sich das Materialgefüge. Beim Eloxieren kann diese Gefügeveränderung sichtbar werden und zu undekorativem Aussehen führen (s.o.). |
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| Kontaktstellen - eine wichtige Voraussetzung für Qualität. Bei Profilen benötigen wir pro Ende 5cm, je nach Querschnitt sind zusätzlich Kontaktstellen in der Profilmitte notwendig. Bei Blechen, Kantteilen und sonstigen Bauelementen zulässige Bereiche für Kontaktstellen kennzeichnen. |
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| Um eine einwandfreie Oberfläche erzeugen zu können, muß das Vormaterial eben, preß- bzw. walzblank sowie frei von Korrosion und Verunreinigungen wie Kleber, Farben, Filzschreiber, harzige Öle, Klebebandreste, Silikone sein. |
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| Schraub-, Niet- und Falzverbindungen o.ä. nach dem Eloxieren herstellen (Spaltkorrosion möglich). |
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| Rahmen aus Hohlkammerprofilen müssen oben und unten ausreichend große Bohrungen zum Ein- und Auslaufen der Behandlungsflüssigkeiten haben. Notfalls erfolgt die Anbringung der Bohrungen gegen Berechnung durch uns. Die Auswahl der Bohrstellen richtet sich nach unserer Erfahrung. |
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| Gewinde, Passflächen, Schrauben, Nieten usw., die chemisch nicht angegriffen bzw. eloxiert werden dürfen, können in geeigneter Weise geschützt werden. |
| | Inneneloxal Durch Verwendung besonderer Elektroden können die Innenflächen von Rohren ebenfalls eloxiert werden. |
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| Das Wissen um die technischen Möglichkeiten und Notwendigkeiten im Umgang mit Aluminium sind die Basis für eine optimale Qualität. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen unsere Erfahrungen zur Verfügung stellen. Oben finden Sie die wichtigsten Punkte, die Ihnen als Planungshilfen für Ihre Fertigung dienlich sein können. |
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Das Color-Zweistufenverfahren
Die während der Anodischen Oxidation (Eloxal) erzeugte transparente Eloxalschicht entspricht dem Naturfarbton des Aluminiums (EV 1). Im Anschluß an diese farblose Oxidation lässt sich in einer zweiten Stufe die Schicht mit Hilfe einer Metallsalzlösung elektrolytisch einfärben. Die in die offenporige Eloxalschicht eingelagerten Metalloxide ergeben lichtbeständige Farbtöne, die in ihrer Helligkeit von hellbeige über bronze bis schwarz abgestuft werden können (C11 - C14). Die Farbwirkung entsteht nicht auf der Oberfläche der Eloxalschicht, sondern völlig geschützt gegen Umwelteinflüsse am Porengrund der Eloxalschicht (siehe Grafik). Grafik: Aluminiumoberfläche mit Eloxalpore, Farbe und Verdichtung |
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Nach der Farbeinlagerung werden die Poren verschlossen. Diesen Vorgang nennt man Verdichtung oder Sealing (siehe auch "Der Prozess"). Die Verdichtung ist stets der abschließende Schritt des Eloxalverfahrens und für die Witterungs- / Korrosionsbeständigkeit des Aluminiums entscheidend.
Muster stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung! |
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Durch die Kombination der Color-Zweistufen-Färbung und einer adsorptiven Tauchfärbung lassen sich zahlreiche Farbtöne (Blau, Rot, Orange, Gelb, Schwarz, Grün, Gold usw.) in verschiedenen Helligkeitsstufen herstellen. Während die elektrolytisch eingelagerten Metalloxide am Boden der Pore zu finden sind, lagern sich die adsorptiven Farbstoffe eher an den Porenwandungen an (siehe Grafik). Die Lichtechtheit der von uns eingesetzten Farbstoffe liegt über dem Wert 8 der ISO-Blue-Scala. Die Farbwirkung ist ausgesprochen lebendig und metallisch leuchtend. Grafik: Aluminiumoberfläche mit Eloxalpore, Color-Zweistufen-Färbung, Sandalorfärbung und Verdichtung |
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Maximale Bauteilgröße:
Länge 6000 mm x Breite 800 mm x Höhe 1800 mm Muster stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung! |
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Unsere neue Eloxaloberfläche ALANOX® läßt Aluminium wie Edelstahl aussehen. Ein spezieller mehrfacher Schliff kombiniert mit einer besonderen Farbgebung ergibt den Edelstahleffekt, der speziell in der Architektur stark nachgefragt wird. Aber auch in anderen Bereichen (z.B. Möbel) wird der Werkstoff Edelstahl immer öfter eingesetzt. Aluminium mit Edelstahleffekt hat für den Metallbauer den Vorteil, dass er die Verarbeitung von Aluminium gewohnt ist und es bei der Konstruktion kaum Einschränkungen gibt. Die Materialkosten sind geringer als bei Edelstahl, es gibt keine Probleme mit Fingerabdrücken und durch ALANOX® ergeben sich neue Einsatzmöglichkeiten für den Werkstoff Aluminium. Die Schichtstärke beträgt mindestens 20 my. |
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Wir bitten Sie folgende Punkte bei der Verarbeitung von ALANOX zu beachten: |
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| | Bei der Produktion sind von Auftrag zu Auftrag leichte Schwankungen in der Schliffstärke, Glanzgrad sowie Farbton möglich. |
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| | Bei Profilen können nur ebene bzw. leicht gebogene Oberflächen bearbeitet werden. |
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| | Innenwinkel und innenliegende Flächen können nicht bearbeitet werden. |
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| | Um die Machbarkeit einer ALANOX® -Bearbeitung zu prüfen, legen Sie Ihrer Anfrage bitte immer alle Profilquerschnitte, mit Angabe der Sichtflächen, bei. |
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| | Neben Profilen können auch Blechzuschnitte mit den maximalen Abmessungen von 7000 mm in der Länge und 400 mm in der Breite bearbeitet werden. |
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| | Sollen längere bzw. breitere Bleche bzw. Kantteile zum Einsatz kommen, so empfehlen wir, Bleche (AlMg1 Eloxalqualität) mit einer Schutzfolie zu benutzen, die dann nicht mechanisch, sondern lediglich im gleichen Farbton wie die Profile eloxiert werden. Auf Grund der unterschiedlichen Legierungen und des fehlenden Schliffes sind jedoch Unterschiede im Aussehen nicht zu vermeiden. Die Bleche sollten im Rohzustand einen gewissen Glanzgrad aufweisen. Bitte beachten Sie bei der Verarbeitung die Walzrichtung der Bleche. |
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| | Maximale Bauteilgröße: Profile :Länge 7000 mm x Breite 400 mm Bleche: Länge 7000 mm x Breite 400 mm |
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Nicht behandeltes Aluminium bildet unter atmosphärischem Einfluss eine natürliche Oxidhaut, die das Grundmaterial in der Regel vor weiterer Korrosion schützt. Diese Oxidhaut ist jedoch sehr dünn (0,1 0,5 µm nach einigen Monaten), nicht dekorativ und besitzt keine große Härte. Der natürlich ablaufende Vorgang kann technisch optimiert genutzt werden, um eine wesentlich dickere und härtere Eloxalschicht zu erzeugen, die hochdekorativ und einfärbbar ist. Eloxierte Aluminiumbauteile verbinden viele Vorteile. Gute Verarbeitbarkeit und hohe Festigkeit des Werkstoffes erlauben eine fast freie Formgestaltung. Die eloxierte Oberfläche steht für Schutzwirkung und geringen Pflegeaufwand. Das Struktur- und Farbangebot gibt Ihnen einen großen Spielraum für die Gestaltung der Oberfläche und der optischen Wirkung Ihrer Idee aus Aluminium. Die entstehende Eloxalschicht ist elektrisch nicht leitend, sehr hart und kann eingefärbt werden (siehe Farbeloxal). Durch ein spezielles Druckverfahren ist es außerdem möglich, Farbe so in die Eloxalschicht einzubringen, dass der Druck absolut abriebfest ist. Die Eloxalschicht aus Al2O3 ist keramisch, sehr dünn und fest mit dem Aluminium verbunden. Bei der Wiederverwertung eines Bauteils aus Aluminium verbleibt die Oxidschicht im Schmelzofen und kann problemlos entfernt werden. |
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Technische Hinweise Wir möchten Ihnen mit den folgenden Hinweisen eine Orientierungshilfe geben, die Zahlenwerte entstammen der Literatur. Bitte haben Sie Verständnis dafür, daß wir für die Richtigkeit der Angaben keine Gewähr übernehmen können.
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Durch die sehr harte und widerstandsfähige Oxidschicht, lassen sich eloxierte Bauteile besonders gut von hartnäckigem Schmutz befreien. Sie ist unempfindlich gegen Kratzer und pflegeleicht. Für Bauteile die im Außenbereich eingesetzt werden ist eine Erstreinigung als abrasive Grundreinigung unbedingt erforderlich. In der Witterung unterliegen Aluminiumbauteile, wie alle anderen Werkstoffe, einer natürlichen Verschmutzung. Zur Aufrechterhaltung des dekorativen Aussehens ist daher eine dem Verschmutzungsgrad und den Anforderungen an das dekorative Aussehen der Bauteile angepasste Intervall-Reinigung und Pflege nach den Empfehlungen der Gütegemeinschaft für die Reinigung von Metallfassaden e.V. GRM durchzuführen. Ausbesserung Kleine Fehlstellen und Kratzer können mit speziellen Eloxal-Lackstiften bzw. Eloxal-Sprays kaschiert werden, die Sie bei uns erhalten können. Bauteile mit gravierenden Verarbeitungsfehlern oder großflächigen Beschädigungen müssen gegebenenfalls enteloxiert und neu bearbeitet werden. |